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Regionalliga: Knappe Siege daheim gegen Marktheidenfeld und Nürnberg

Das Fernduell in der Badminton Regionalliga Süd zwischen dem TuS Geretsried und dem TV Dillingen hat seinen Spannungsbogen deutlich erhöht. Während Geretsried knapp mit 5:3 gegen den TV Marktheidenfeld und 6:2 gegen den ESV Flügelrad Nürnberg gewinnen konnte, musste Dillingen einen Punkt gegen den TSV Ansbach abgeben. „Es ist überraschend, dass Dillingen an zwei Punktspieltagen nacheinander nur Unentschieden spielt“, wundert sich Team Organisator Sascha Gnalian über das unverhoffte Heranrücken des TuS Teams an die Tabellenspitze. In der Tabelle sind die Geretsrieder jetzt punktgleich mit Dillingen. „Es wird aber nicht nach der Spannungshöhe des 14. Spieltags entschieden, sondern nach dem 22. Spieltag wird abgerechnet. Unser Potenzial: geduldig zu spielen und zu bleiben, können wir noch verbessern. Dieses gilt vor allem bei meiner Spielweise: Ich suche zu früh den Erfolgsschlag“, belehrt sich Philip Bußler selbst. „Ich muss lernen zu warten.“ Philip gewann das 3. Einzel mit 21:18 im 3. Satz zum 6:2 Erfolg gegen den ESV Flügelrad Nürnberg. Die Damen taten sich gegen Nürnberg deutlich leichter als die Herren. Ihre Spiele gewannen Michele Deschle und Antonia Schaller ohne Satzverlust. Das Damendoppel, 21:18,21:13. Antonia das Dameneinzel, 21:12,21:7 und Michelle mit Samu Gnalian das Mixed, 21:18,21:13. Nur das 1.Doppel Jiri Louda/Samu Gnalian und der erkältete Noah Gnalian waren den Nürnbergern unterlegen.

Am Vortag war mit dem TV 1884 Marktheidenfeld 2 der nominell stärkere Gegner angereist. Mit dem Doppelschlag von Marktheidenfeld, sie gewannen beide Herrendoppel gegen Geretsried, brach aber keine Unruhe im Team aus. Auch als Noah Gnalian im 3. Satz sein Einzel aufgeben musste. Die Damen kamen wieder sicher zum Erfolg. Nachdem mit dem Damendoppel, Dameneinzel und Gemischten Doppel ausgeglichen werden konnte, zum 3:3, fuhr Jiri Louda mit 21:14,16:21,21:14 den vierten Punkt ein. Ehe es Philip Bußler vorbehalten blieb mit 21:14,21:14 den Matchpunkt zu holen. Immer wieder wiederholte er, dass zu Übende:“ Habe Geduld im Spiel!“ Mit der verbesserten Position als Tabellenzweiter, lässt es sich nun besser auf das Rückspiel gegen Dillingen warten. Da war sich das gesamte Team einig; auch die Gewinnchance wird größer.

Vorbericht Heimspiele vs Marktheidenfeld und Nürnberg

Der TuS Geretsried möchte an diesem Heimspielwochenende mit zwei Erfolgen den Druck auf den Tabellenführer TV Dillingen hochhalten. Am Samstag geht es gegen den TV Marktheidenfeld um 15:30 Uhr.“ Heidenfeld ist der stärkere Gegner und speziell in den Doppeln sind sie stark, aber wir entwickeln uns auch in dieser Disziplin ganz gut weiter“, ist Kapitän Noah Gnalian optimistisch für die beiden Begegnungen in heimischer Halle. Sonntag, um 12:30 Uhr, kommt als Gast der ESV Flügelrad Nürnberg in die Mittelschule nach Geretsried. Die Zuschauer können dann auch die neuberufene U 17 Nationalspielerin, Antonia Schaller, im TuS Team anfeuern. Ins Nationalteam der Erwachsenen ist an dem Wochenende bei den Deutschen Badminton Meisterschaften auch die ehemalige Geretsriederin, Ann-Kathrin Spöri, berufen worden. Sie wird die Mannschaftseuropameisterschaften in Frankreich mitspielen.

Deutlicher Sieg zum Start in die Rückrunde gegen den “Favoritenschreck”

Einen überraschend hohen Punktspielerfolg konnte die Badminton Regionalliga-Mannschaft im Derby gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn einfahren. Die Mannschaft vom TuS Geretsried gewann mit 7:1 zum Rückrunden-Start .Im Parallelspiel ließ der Tabellenführer aus Dillingen durch ein unerwartetes Unentschieden beim Post SV Augsburg einen Punkt liegen, der nun dem TuS die Chance gibt mit einem Erfolg gegen Dillingen den Aufstiegsplatz zur 2. Liga aus eigener Kraft zu schaffen. Die Neubiberger waren mit einem starken Team zum Heimspiel nach Geretsried gereist. „Wir kennen uns ja alle sehr gut. Dementsprechend waren wir sehr nervös, als wir sahen mit welcher Mannschaft sie in die Halle kamen“, beschrieb Kapitän Noah Gnalian die anfängliche Gefühlslage des Teams. Die verbesserten Doppelleistungen brachten dann aber schnell Sicherheit und Zuversicht beim Heimteam. Zwar verlor Geretsried mit Jiri Louda/ Samu Gnalian das erste Doppel gegen die Spezialisten Benni Placzek/ Martin Baatz Olsen mit 16:21 und 17:21. Das starke 2. Doppel der Gäste verlor anschließend verdient gegen Simi Pal/ Noah Gnalian in zwei Sätzen: 21:14,21:19 „Diese gegnerische Paarung war deutlich stärker als die im Hinspiel, aber wir halt auch“, freute sich Simi Pal über das gewonnene Spiel. Das einzige Dreisatzspiel lieferte sich Jiri Louda im zweiten Einzel, das er mit 21:17 im dritten Satz für sich entscheiden konnte. Das Damendoppel mit Julia Bitsoukova und Michelle Deschle sowie das Mixed mit Michelle Deschle und Partner Samu konnten jeweils in zwei Sätzen gewonnen werden. Philip Bußler ließ im 3. Herreneinzel die Zweisatz-Erfolgsserie ebenso wenig abreißen. Das 7:1 Ergebnis stand nach knapp 2,5 Stunden früh fest. Zum Vergleich: Dillingen spielte gegen Neubiberg-Ottobrunn im Hinspiel unentschieden (4:4) in 3,5 Stunden. Mit 22:2 Punkten steht Dillingen an der Tabellenspitze, gefolgt mit 21:3 Punkten vom TuS Geretsried. Geretsried hat bei den gewonnen Spielen jetzt schon ein Spiel mehr Vorsprung. Sascha Gnalian, Team Organisator, scherzt: „Vielleicht bekommen wir für das schnellere Gewinnen auch noch Bonus.“ Zufriedene Zuschauer gab es auf jeden Fall als Zugabe.

Rückrundenauftakt daheim gegen Neubiberg

Der Rückrundenstart in der Badminton Regionaliga Süd beginnt mit dem Lokalderby. Das Team vom TuS Geretsried empfängt den TSV Neubiberg-Ottobrunn. Im Hinspiel gab es ein 6:2 für den TuS. “Wir hatten da vielleicht die bessere Saisonvorbereitung und die Neubiberger waren nicht mit ihrer Bestbesetzung am Start. Viele der Spiele wurden nur ziemlich knapp von uns gewonnen, erinnert sich Teamorganisator, Sascha Gnalian an die Partie. Die meisten Spieler trainieren im Bundesligastützpunkt in Grünwald zusammen oder bilden im Badminton Internat in Nürnberg eine Trainingsgruppe. Deshalb wissen die Spieler auch, wer am Samstag, am 25.01.2020, um 15.00 in der Adalbert-Stifter-Mittelschule auflaufen wird. Antonia Schaller, Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel U 17, wird am Samstag ein internationales Jugendturnier in Schweden spielen und dort ihren 16ten Geburtstag feiern. “Ein Zweipunkte-Geschenk von der Mannschaft für sie wäre schön, das Geschenk würden wir gerne ” einpacken”, flachst Philip Bußler, der auch in Nürnberg trainiert. Philip weiß genau, wie stark die Neubiberger sind. Julian Blaumoser, Doppelspezialist der Neubiberger, ist schließlich derzeit sein Doppelpartner. “Der Team-Erfolg hängt von den Doppeln ab und ob es mir endlich mal gelingt im Einzel gegen Gregory Schneider, Neubibergs Topspieler, mal zu gewinnen. Bei mir ist es enorm wichtig, dass die Zuschauer voll mitgehen”, setzt Noah Gnalian, Kapitän, ganz auf die stimmungsvolle Heimkulisse am Samstag beim Rückrundenstart.

Letzten Spiele der Hinrunde ⇒ 2. Platz

Weiter vorn mitspielen. Die Chance den Aufstieg in die 2. Bundesliga noch in der Rückrunde zu packen. Für dieses Ziel durfte die 1. Badmintonmannschaft in der Regionalliga keine Geschenke an die Gegner verteilen. Es waren die letzten zwei Punktspiele in der Hinrunde. Die Konzentration des Teams sollte noch zweimal auf höchstem Badminton Niveau abgerufen werden. An beiden Tagen wurden die Herrendoppel neu formiert. Philip Bußler spielte gegen den ESV München mit Samu Gnalian 1. Doppel. Beim 8:0 Erfolg der Geretsrieder gab es keinen Satzverlust gegen den Tabellenletzten. Philip und Samu, die zum ersten Mal so zusammen spielten, konnten im ersten Satz einstellig, 9:21,17:21, ihren “Prämieren-Erfolg” feiern. Nach dem Punktspiel war die Losung auf der anstehenden Weihnachtsfeier: Spaß haben, ohne zu Übertreiben; denn am Sonntag sollte der TSV 1860 Ansbach den Geretsriedern alles abverlangen. Fünf Spiele wurden erst im dritten Satz entschieden. Philip spielte, nach taktischer Umstellung, mit Noah Gnalian, im zweiten Doppel. „Im ersten Satz drosch Philip den Ball nicht hart genug nach unten. Im zweiten und dritten Satz waren die Smashs von uns beiden viel wuchtiger”. Mit 17:21,21:7 und 21:12 und dem Tipp:“ Philip hau härter“, war es eine erfolgreiche Partie. Auch Michelle Deschle als ältere Spielerin gab klare Anweisungen an ihre Partnerin Antonia Schaller: „Vereinbart hatten wir, wenn unsere Gegnerinnen es schafften einen Ballwechsel besonders lang zu gestalten, unbedingt dagegen zu halten.“ Nach drei langen Sätzen, 19:21, 21:13, 21:14 hieß es dann endlich: Gewonnen. Auch gegen Ansbach hieß das Ergebnis: 8:0. Alle Einzel gingen an den TUS: Antonia mit 21:3,21:10, Noah: 21:15,16:21,22:20, Jiri Louda: 21:10, 21:8, Philip: 21:16,21:13. Das 1. Herrendoppel gewannen Jiri und Samu im 3. Satz; 21:13,18:21,21:19. Das Mixed von Samu und Michelle gewann ebenfalls im dritten Satz; 23:25, 21:18,21:13. “So ein knappes Spiel kann 4:4 enden“, stellte nach dem 8:0 rückblickend der Teamorganisator Sascha Gnalian fest. Der zweite Tabellenplatz wurde mit diesen klaren Erfolgen gefestigt. Die 2.Mannschaft spielte in der Oberliga 5:3 gegen den TSV Lauf und 4:4 gegen den TSV 1906 Freystadt 2. Die 2.Mannschaft ist Tabellen Fünfter.

Regionalliga: Niederlage und Sieg bei den schweren Heimspielen

Der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten der Badminton Regionalliga Süd stand an diesem Samstag auf dem Spielplan.  Das sportliche Duell versprach bestes Badminton  vor heimischer Kulisse. Und das hielt es auch. Der TuS Geretsried  war in der letzten Saison  gemeinsam mit  Dillingen abgestiegen. Sollte bei der Begegnung ein Sieg herausspringen, könnte die Tabellenführung der Lohn für die Geretsrieder sein.

Der Anfang nach den beiden Herrendoppeln schien wie gemacht für dieses Vorhaben. Das erste Doppel Jiri Louda und Samu Gnalian hatten zwar mit 21:15, 21:14 verloren aber das zweiten Herrendoppel konnte ebenso in zwei Sätzen mit 21:13, 21:15gewinnen. Waren im gewonnen zweiten Doppel die langen Ballwechsel schon von hoher Intensität und voller Konzentration, so wurde es im Damendoppel noch einmal gesteigert. Michelle Deschle und Antonia Schaller spielten ihr bestes Doppel der Saison. Auf dem Court parallel spielte Jiri Louda und nur, wenn beide Paarungen gewonnen werden konnten, war der Mannschaftserfolg möglich. Der Gegner von Jiri spielte eine Art Alles oder Nichts.“ Michael Teuber ist der Spieler, mit der körperbetontesten Spielweise der Liga“, weiß Philip Bußler.“ In unserem Badmintoninternat hängt auch so eine fette Urkunde von seiner Deutschen Meisterschaft im Mixed.“ Sein Motte im Einzel: Kein Ballwechsel über drei eigene Ballberührungen, draufhauen, draufhauen; entweder es klappt oder nicht. Im Damendoppel kam es zum längsten Ballwesel des entscheiden dritten Satzes, nebenan im Herren Einzel spielte Jiri in der Zeit gefühlt fünf oder sechs Ballwechsel in seinem zweiten Satz. Den ersten Satz hatte er für Geretsried mit 21:18 gewonnen. Nach einer gefühlten Ballwechselewigkeit schmetterte Antonia so hart und so genau zwischen die beiden Spielerinnen aus Dillingen zum 18:16 Punktgewinn. „Als ob die Anspannung sich nun lösen durfte fühlte es sich an , nur das Spiel war noch nicht zu Ende und ich habe die Spannung nicht mehr zurück bekommen“, berichtete die untröstliche Antonia über den Ballwechsel nach der 19:21 Niederlage im 3.Satz im Damendoppel. Jiri Louda war ebenso verzweifelt nach seinem verlorenen Spiel 21:18, 18:21, 12:21. „Der Spielstil war so ungewöhnlich für mich zu schnell, zu harte Smashs“, stellte er anerkennend fest. Nachdem Philip Bußler und Antonia Schaller jeweils ihre Einzel gewinnen konnten, keimte beim zweiten Satz von Noah Gnalian noch einmal Hoffnung auf mindestens ein Unentschieden auf. Mit 21:23 verlor er aber gegen den stärksten Einzel Spieler der Liga, Tobias Güttinger.  Auch im Mixed zeigten die Geretsrieder, Michelle Deschle und Samu Gnalian, dass sie zu Recht oben in der Tabelle stehen. 15:21 und 18:21 war ein respektables Ergebnis.

 

Dillingen spielte am Sonntag gegen den TSV Neubiberg/Ottobrunn ein 4:4 Unentschieden und steht nun mit nur zwei Punkten vor dem TuS Geretsried auf Platz eins. Der TuS konnte den Post SV Augsburg mit 5:3 bezwingen und bleibt Zweiter, punktgleich mit dem BSV Eggenstein-Leopoldshafen.

Vorbericht Heimspiele: Topspiele um die Tabellenspitze gegen die starken Dillinger und Augsburger

Man musste beim ersten Heimspiel der Saison in die Gymnasiums Sporthalle ausweichen. Auf Matten konnten die Spiele dort nicht ausgetragen werden. Die Zuschauer waren viel weiter weg von den Spielfeldern und es fühlte sich nicht wie ein echtes Heimspiel an für die Badminton Regionalliga Mannschaft vom TuS Geretsried. Jetzt kommt der Tabellenführer der TV Dillingen zum ersten echten Heimspiel. Das Spitzenspiel ist nicht nur spannend, weil der Erste gegen den Tabellenzweiten spielt, sondern auch weil der TuS nur einen Zähler Rückstand als Zweiter hat. Bei einem Sieg kann also auch der Wechsel an der Spitze vorgenommen werden. „Nur der erste Platz berechtigt zum direkten Aufstieg“, stellt Team Organisator die Brisanz des Spiels heraus. Die Bestbesetzung der Geretsrieder freut sich auf diese Begegnung. „Wir haben schon in der letzten Saison mit Dillingen uns ein sehr knappes Rennen um den Abstieg geliefert. Mit einem Spiel besser standen wir vor ihnen am Ende der Saison. Nur durch eine Besonderheit des Regelwerks hat es uns ja doch noch erwischt“ erinnert sich Kapitän Noah Gnalian. Wir erwarten ein sehr enges Spiel. Unsere Chancen stehen bei 50:50.

Das Heimspiel, am 23.11 findet wie gewohnt in Mittelschule der Adalbert-Stifter-Str.18 um 15.00 in Geretsried statt. Und diesmal sind die badmintonbegeistern Zuschauer wieder ganz nah an den Spielen dran.

Auch am Sonntag am 24.11 um 12:30, wenn es zur Begegnung gegen den Post SV Augsburg in Geretsried kommt. Dieser konnte schon viele Punkte sammeln, obwohl sie noch nie in Stammbesetzung angetreten sind. Diesen Sonntag werden sie wahrscheinlich mit ihrer Malayin auflaufen, was eine ebenso knifflige Partie wie gegen Dillingen mit sich bringen wird.

Regionalliga – Auswärtsspiele gegen Leipzig und Dresden

Der TuS Geretsried verteidigte am Wochenende den zweiten Tabellenplatz nach zwei Auswärtserfolgen. Das Ziel auf Tuchfühlung mit dem TV Dillingen, dem Tabellenführer, zu bleiben war der Mannschaft sehr wichtig. Denn im nächsten Heimspiel kommt Dillingen in die Geretsrieder Halle. Doch vor diesem Spitzenspiel mussten die Punkte beim TSV Dresden und dem HSG DHfK Leipzig auswärts geholt werden. Mit 7:1 gegen Leipzig und 6:2 gegen Dresden gelang das Vorhaben glatt. „Das Ergebnis zeigt aber nicht wie ausgeglichen beide Begegnungen waren, die Spiele waren oft knapp und gingen dann zu unseren Gunsten aus“, relativiert Teamorganisator Sascha Gnalian die hohen Ergebnisse. Gegen Leipzig gewinnt das Mixed, Michelle Deschle und Samu Gnalian, mit 24:22 den entscheidenden Satz. Auch Antonia Schaller schlägt deutlich sichere Bälle im dritten Satz und gewinnt dann klar mit 21:9. Im 1. Herren Doppel von Samu Gnalian und Jiri Louda entscheidet die Ruhe und das Glück der Geretsieder. „Wir hatten die gute Aufschlagphase am Ende des Matches, du spürst heute fliegt der Ball dauerhaft  nahe an die Netzkante und dann halt rüber“, freute sich Samu über sein feines Ballgefühl. Das 6:2 gegen den TV Dresden war ähnlich im Verlauf. Drei Matches wurden wieder im dritten Satz für den TuS entschieden. Noah Gnalian im Herreneinzel, Jiri und Samu wieder im Doppel und das Damendoppel von Michelle und Antonia. Nur Philip Bußler, er war der Einzige, der in drei Sätzen, 22:24, verlor. Musste die Niederlage schlucken und kommentierte: „ Der war heute die zwei Punkte besser, muss man akzeptzieren.“ Der Spitzenreiter, der TV Dillingen,  hat weiter nur einen Punkt Vorsprung und kommt am 23. November zum spannenden Gastspiel nach Geretsried.

Große Ausbeute bei der Südostdeutschen Jugendmeisterschaft

Der Nachwuchs vom TuS Geretstsried spielte am Wochenende ihre Südostdeutsche Jugendmeisterschaften in Konstanz. Sie erlebten dort eine wahre Podest Flut. Mit insgesamt neun Podest Plätzen war Geretsried der erfolgreichste Bayerische Badmintonverein.

Mit einem dritten Platz im gemischten Doppel U19 konnte Vicky Aschenbrenner ihre erste Teilnahme an der Deutschen Jugend Meisterschaft feiern.

Viktoria Senger (U13) wuchs über sich selbst hinaus und gewann im Halbfinale gegen die an eins gesetzte Spielerin mit 22:20 knapp im dritten Satz. Im Finale war dann leider die Luft raus. Ganz knapp war auch Viktorias Doppelfinale. Hier unterlag sie mit ihrer Partnerin, 19:21 im Dritten. Zuvor gab es für sie Mixed Bronze.

Auch im Mixed U17 gab es für Antonia Schaller den dritten Platz. Ohne Satzverlust konnte Antonia den Einzel Titel in U17 souverän gewinnen. Auch im Damendoppel U17 gab sie mit ihrer Partnerin eine satzverlustfreie Vorstellung und konnte zweifache Titelträgerin werden.

Für Philip Bußler war es die letzte realistische Chance zum Jugendentitel zu gelangen. Es wäre sonst nur noch auf der Deutschen Meisterschaft möglich. Ohne zu viel Substanz zu verlieren zog er in U19 ins Finale ein. Gegen den schon international sehr erfolgreichen und favorisierten Gegner, sein Internats Zimmergenosse, glückte so manch überraschender Schlag mehr als gewöhnlich. Mit einem zwei Satz Erfolg konnte sich Philip über seinen größten Einzelerfolg mehr als freuen. Im Doppel U19 kam er auch ins Finale.

 

“Antonia und Philip sind in Topform und fit für das Regionalliga Punktspiel am Wochenende in Leipzig und Dresden”, freute sich Jugend Trainerin, Helena Aschenbrenner vorausschauend nach dem Podest Festival ihrer Jugendspieler.

Ein Unentschieden und ein Sieg beim ersten Heimspielwochenende

Das erste Heimspiel für die 1. Badminton Mannschaft vom TuS Geretsried schien eine Heimpleite zu werden. Gegen den BSV Eggenstein-Leopoldhafen, der zum ersten Mal mit ihren beiden Estländern in dieser Saison antrat, starteten die Geretsrieder ungewohnt schwach. Das Badmintonteam trat in der Gymnasium Halle an, anstatt in der Mittelschule auf Matten spielte man ganz gewöhnlich auf Hallenboden. „Nein, das war nicht der Grund, dass wir schnell 2:4 In Rückstand lagen“, analysierte Noah Gnalian. Wir sind auf einen sehr starken Gegner getroffen und bis auf Jiri Louda und Julia Bitsoukova – Antonia Schaller spielte ein internationales Jugend Turnier in Mühlheim, fehlte uns der gute Laufrhythmus und es war zu wenig Ballgefühl bei lauen Schlägen.“ Nachdem beide Herrendoppel in zwei Sätzen abgegeben wurden, konnte das Damendoppel Michelle Deschle, Julia Bitsoukova mit 21:17,21:12 punkten. Julia gewinnt auch in zwei Sätzen ihr Einzel, gegen die Estin, die ihr allererstes Spiel überhaupt für den BSV spielte. Dann spielte Philip im dritten Einzel gegen den Esten, Mihkel Laanes. „Selbst an Tagen, an denen meine ungenauen Schläge mein Standard wären, hätte es ja fast noch gereicht“, ordnete Philip die Niederlage 20:22, 16:12 nicht als schwerwiegend ein. Noah Gnalian fand seine Niederlage im 1.Herreneinzel aber nicht sehr schön. „Der war gut, ich hätte besser spielen können.“ Jiri Louda 21:12,21:12 spielte dann in Normal Form das 2.Einzel und erspielte das 3:4. Dann kam richtig Freude auf in der Halle und im Team, als es doch noch zum Unentschieden durch den Mixed Erfolg von Samu Gnalian und Michelle Deschle mit 21:19, 21:14 reichte. Am Sonntag wollten alle dynamischer, aggressiver spielen, dieses war gemeinsame Zielvorgabe in der  Mannschaftsitzung. Eigentlich konnten nur die Spielerinnen vom BSpfr. Neusatz gegen Geretsried punkten. „Bei den Herren hätte schon viel schief laufen müssen, wenn wir da ein Spiel verloren hätten“, äußerte sich Simi Pal nach dem zwei Satz Erfolg mit Noah Gnalian im 2.Herrendoppel, zuversichtlich war er von Anfang an. Das Damendoppel verloren die Geretsriederinnen und auch im Mixed blieben die Gäste knapp vorn mit 17:21 im dritten Satz. Alle Herreneinzel, alle Herrendoppel waren gewonnen worden. Das Ergebnis war aber nicht 5:2, sondern 6:2. Julia Bitsoukova gelang im Damen Einzel ein Überraschungserfolg. Fast jeder gerade Drop war überragend kurz. Wenn Mette Stahl, die Favoritin aus Neusatz, mal an diesen Drop-Ball heran kam gab es einen cross-geschnittenen Drop, als Fintenvariante, ebenfalls überragend kurz.“ Wir sind Tabellenzweiter, einen Punkt hinter Dillingen, gerne wären wir gleichauf, aber wir haben mit Teamgeist ein Unentschieden geholt, das ist auch was wert“, zog Sascha Gnalian seine Bilanz.