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Badminton: Nächste Punktspiele

Der TuS Geretsried muss am Samstag zum Auswärtsspiel nach Dortelweil ins Hessische. Die zweite Mannschaft von Dortelweil  konnte zwar im Hinspiel mit 4:3 bezwungen werden, aber da hat der TuS einen Sahnetag erwischt. „Wir dürfen uns nicht so unter Druck setzen, wir bekommen unsere Punkt noch in dieser Saison“, versichert Kapitän Noah Gnalian. Die Mannschaft wird komplett sein. Der Tabellenvorletzte aus Geretsried liegt nur dank des besseren Spielverhältnisses vor dem punktgleichen und Tabellenletzten aus Dillingen. „Es wäre schon ein Erfolg, wenn der Tabellenplatz im Fernduell mit Dillingen gehalten werden kann“, hofft Coach Niesner. Die zweite Mannschaft fährt als Tabellenführer zum Mitfavoriten Freystadt und hofft ebenso den Tabellenstand erhalten zu können.

Badminton: TuS Geretsried verlässt den Abstiegsplatz

Nach einem 4:3 gegen den Tabellenvorletzten den TV Dillingen können die Geretsrieder den Konkurrenten überholen. Die Brisanz des Aufeinandertreffens war in der Halle regelrecht spürbar. Die knapp einhundert Zuschauer konnten einen extrem spannenden Spielverlauf erleben.  Geprägt war der Beginn der Geretsrieder Mannschaft durch zahlreiche leichte Fehler. So wurden beide erste Herrendoppel  in vier Sätzen verloren. Im Damendoppel mit Ann-Kathrin Spöri und Michelle Deschle sah es auch im vierten Satz nach einer Niederlage aus. Mit 14:12 konnten die Geretsriederinnen aber dem nervlichen Druck standhalten. Im Entscheidungssatz spielten sie wie befreit auf, gewannen deutlich mit 11:6. Das war der Wendepunkt. Ann-Kathrin gewann in Rekordzeit ihr Dameneinzel. Im Herren Einzel von Mark Brady hingegen wurden die Ballwechsel immer länger. Nachdem Mark einen zwei Satz Rückstand ausgleichen konnte, schwanden seinem Gegner die Kräfte. Der fünfte Satz ging mit 11:7 an den Geretsrieder. Die 3:2 Führung  gab dem  Gemischten Doppel Samuel Gnalian und Michelle Deschle benötigte Zuversicht mit. Wieder wurde der vierte Satz zum spielentscheidenden umkämpften Satz. Wenn Samuel Gnalian seine Schläge wie Striche spielt ist es für alle Gegner in der Liga schwer. Mit 13:11 behielten die jungen Geretsrieder die Oberhand.  Fast hätte Noah Gnalian noch sein Einzel gewinnen können. Doch der 4:3 Erfolg bedeutete den Tausch des Tabellenplatzes. Eindeutig zu viel Nervenkraft hatte diese Bewährungsprobe der Mannschaft gekostet. Am Samstag gab es mit der 2:5 Niederlage gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn einen kräftigen Dämpfer. Nur das Damen Doppel, Deschle/Spöri und Ann-Kathrin Spöri gewannen ihre Spiele. Es war möglich gegen den Tabellendrittletzten zugewinnen. Auch als Gnalian/Deschle gegen die frischgebackene Südostmeisterin im Mixed verloren. In den beiden letzten Spielen führten die Geretsrieder Noah Gnalian mit zwei Sätzen. „ Im entscheidenden fünften Satz fühlte sich mein Spielfluss wie abgeschnitten an, so viele Schläge die nicht passten.“ Noch bitterer war die Niederlage nach einer 10:8 Führung von Mark Brady. Drei Fehler, links aus, hinten aus und seine letzte Finte verfehlte das Ziel ganz knapp. „Mir hat die Coolness gefehlt, der Mentale-Tank war schon leer.“ Die Erkenntnis: Man kann Spiele nicht nur verlieren, wenn man zurückliegt, sondern auch bei einer Führung war wie ein Schock für das Team. „Es wird bis zum letzten Punktspiel extrem spannend bleiben“, prognostiziert Coach Niesner. Dillingen verlor am darauf folgenden Punktspiel einen schon sicher geglaubten Punkt, weil sie zwei Ballwechsel nicht zu ihren Gunsten entschieden haben. So konnten sie ebenso nicht punkten. Sollte Nymphenburg in die 1. Bundesliga aufsteigen, reicht den Geretsriedern auch der knappste Vorsprung als Tabellenvorletzter für den Klassenerhalt.

Text & Foto: Uwe Eckhoff / Das Foto zeigt Noah Gnalian im Spiel.

Start der 2. Bundesliga in die Rückrunde

Die 2. Bundesliga Süd im Badminton hatte ihren Rückrundenstart am letzten Wochenende. Aber der TuS Geretsried konnte wetterbedingt, es gab Glatteiswarnungen, nicht zum Auswärtsspiel nach Markheidenfeld anreisen. Der Nachholtermin muss noch abgestimmt werden. Auch der TSV Neubiberg/Ottobrunn konnte noch nicht in die zweite Saisonhälfte starten. Die Heimhalle wurde nicht freigegeben. Dem Tabellenvorletzten TV Dillingen gelang mit  einem 3:4 gegen  GutsMuts Jena aber ein Punktgewinn. Sie haben jetzt vor dem Punktspiel gegen Geretsried einen Zähler Vorsprung. Das Kellerduell , Letzter gegen Vorletzter, kann das entscheidende Saisonspiel sein.  Aber es gibt zwei wesentliche Unterschiede zum Hinspiel. Hier gab es für den TuS eine 1:5 Niederlage und den einzigen Erfolg für Dillingen in der Hinrunde. Erstens: Geretsried spielt in Bestbesetzung und zweitens: vor heimischem Publikum. „Es geht ja nicht nur um Punkte, sondern die Kulisse lässt uns hier zu Hause einfach sehr gut spielen, dieses unbedingte Zeigen, was wir drauf haben, macht uns stark“, glaubt Kapitän Noah Gnalian.“ Es ist das spannendste Wochenende der Saison, ist sich auch Team Organisator Sascha Gnalian sicher. Es geht gegen den direkten Abstiegskonkurrenten und es ist unser Lokalderby gegen Neubiberg. Coach Niesner gibt sich optimistisch, „das Geretsrieder Publikum ist hier richtig begeisterungsfähig und die Mannschaft top motiviert, wir könnten das Tabellenende verlassen, das wäre einfach super.“ Beide Spiele finden in der Adalbert Stifter Mittelschule  statt, am 19.01.19 geht es um 15.00 gegen den TV Dillingen und am 20.01.19 um 12.30 gegen den TSV Neubiberg/Ottobrunn los.

Badminton: Positiver Saisonabschluss unserer Bundesliga-Mannschaft

Die Badmintonmannschaft des TuS Geretsried wusste, heute muss gepunktet werden. Der Tabellenletzte brauchte einen Erfolg, soll der Abstand zum Tabellenvorletzten nicht weiterwachsen. Der Druck würde sonst deutlich höher in der Rückrunde, das Ziel „Klassenerhalt“ noch zu schaffen. Die Spiele gegen die Abstiegskonkurrenten waren alle samt verloren gegangen.

Beim letzten Punktspiel der Hinrunde gegen den weit oben in der Tabellen stehenden TV Marktheidenfeld starteten die Geretsrieder gut. Mit einem Überraschungserfolg im 1. Herrendoppel von Samuel Gnalian und Mark Brady gingen sie gleich in Führung. Ihr erster Erfolg in dieser Saison gab der Mannschaft einen Schub für die Aufgabe. Es sollte nicht schon wieder heißen: „Gut gespielt, nix gewonnen.“ Doch dann kam doch erneut der Teil der Punktspielerlebnisse, die so unerfreulich sind: „Gute Spiele, knappe Spiele und keine Punkte.“ Das 1. Herrendoppel, das Damendoppel und Mark Brady verloren ihre Spiele. Beim Stand von 1:3 begann aber die Aufholphase. Zuerst mit dem Dameneinzel von Ann-Kathrin Spöri, die von Trainer Udo Lehmann sehr gut auf das Spiel eingestellt wurde. Ann-Kathrins Gegnerin war ihr athletisch überlegen und hatte auch den viel härteren Smash. Doch Ann-Kathrin konterte cross und nahm das Tempo geschickt heraus. Neuer Spielstand 2:3. Jetzt kam das Einzel von Kapitän Noah Gnalian, der zu Hause immer wesentlich besser agiert als auswärts. Noah hielt sein Spiel stabil, machte wenig Fehler und gewann klar in drei Sätzen zum 3:3 Ausgleich. Die knapp 100 Zuschauer wurden bestens unterhalten und leisteten mit ihren vielen Trommeln einen akustischen Beitrag zu dem spektakulären Finalspiel. Das gemischte Doppel von Michelle Deschle und Samu Gnalian sollte das Spiel der Saison werden. Die ersten beiden Sätzen verloren sie mit 9:11. Es ging nicht nur spannend und ständig die Oberhand wechselnd zu, auch eine Vielzahl von leichten und flüchtigen Fehlern auf Seiten der Geretsrieder verhinderte ihren erfolgreichen Ballwechselabschluss. Dann wurde das Spiel gedreht, das Niveau des Spiels wurde schneller und jetzt kamen die riskanten Schläge zielgenau an. Michelle und Samu gelang es nicht nur das Spiel zu drehen, 12:10 und 11:9 gewannen sie Satz 3 und 4. Sie spielten sich regelrecht in einen Rausch, der alle in der Halle mitnahm. Der letzte Satz war dann mit 11:6 ein überragender Auftritt. „Mit diesem 4:3 Erfolg hat sich die Mannschaft die moralische Unterstützung geholt, die sie für die Rückrunde braucht“, war sich Coach Niesner sicher. „Damit lässt sich auch die heutige Weihnachtsfeier stimmungsmäßig viel besser an“, ergänzt Team Organisator Sascha Gnalian. Mit 5 Pluszählern steht die Mannschaft zwar immer noch auf dem letzten Platz, aber punktgleich mit dem Vorletzten aus Dillingen und nicht mehr abgeschlagen hinter dem Mittelfeld.

Text: Uwe Eckhoff / Foto: Mark Brady und Samu Gnalian / Fotograf: Simon Lechner

Badminton: Endspurt in der Hinrunde

Die Herbstmeisterschaft ist dem 2. Badmintonteam vom TuS Geretsried kaum noch zu nehmen. In der Bayernliga Süd gibt es noch zwei Begegnungen und dann wird gefeiert. Genau am anderen Tabellenende steht die 1. Mannschaftin der 2. Bundesliga Süd. Mit Ann-Kathrin Spöri, der seit einer Woche nun vierfachen Deutschen Jugendmeisterin in Folge und dem irischen Nationalspieler Mark Brady versuchen die Geretsrieder das Tabellenende zu verlassen. Der TV 1884 Marktheidenfeld ist auf Platz vier und kommt ebenfalls in Bestbesetzung zum letzten Hinrundenspiel nach Geretsried. „Für uns sind die vielen knappen Spiele ohne Punkte schon enttäuschend, aber für die Zuschauer gibt es kaum Spannenderes als ein Spiel, das sich hin- und herbewegt mit rasanten Ballwechseln und hauchdünnen Entscheidungen“, kommentiert Organisator Sascha Gnalian die bisherigen Spieleindrücke. Gespielt wird in Sporthalle der Adalbert-Stifter-Mittelschule, am 15.12.2018 um 15 Uhr. Die Bayernliga spielt am 15.12.2018 um 17 Uhr gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn sowie am 16.12.2018 um 12:30 Uhr gegen den TV Augsburg in der Karl-Lederer-Grundschulhalle.

Text & Foto: Uwe Eckhoff

Badminton: Auswärtsspiel gegen Neubiberg am 10.11.2018

Der TuS Geretsried und der TSV Neubiberg-Ottobrunn trainieren zusammen im Oberbayerischen Stützpunkt. Jetzt am Wochenende treffen die Zweitligisten im Derby aufeinander. Im Sportzentrum Neubiberg, Zwergerstr. 28, am 10.11.2018, um 14.00. Beide Mannschaften befinden sich im unteren Tabellenbereich. Ihre Saisonziele sind gleich: Den Abstieg vermeiden. Lukas Böhnisch, aus Neubiberg, hofft“, wenn wir beide die 2.Liga halten, gibt es nicht nur gemeinsames Training, sondern auch ein gemeinsames Feiern.“ Den TV Dillingen, den Tabellenletzten müssten beide dafür hinter sich lassen. In Dillingen tritt der TuS Geretsried am Sonntag an. Ann-Kathrin Spöri, vom TuS, spielt in Kanada, Toronto, die Jugend WM U-19 und wird nicht am Start sein. Neubiberg trifft am Sonntag auswärts auf TV 1884 Markheidenfeld.

Text & Foto: Uwe Eckhoff

Foto vom letzten Training: v.l.n.r. Simi Pal, Noah Gnalian, Lukas Böhnisch, Julian Edhofer, Kevin Feibicke, Martin Baatz Olsen, Michelle Deschle, Nicole Schnurrer, Helena Storch

Badminton: Punktspiel 2. Bundesliga Süd

Marokkanische Salzzitronen und Salz vom Toten Meer. Der Präsentkorb von Ann-Kathrin Spöri war gefüllt mit Zutaten. Der Wirt vom Lieblingsitaliener der Geretsrieder hatte für den Jugend-Bundestrainer von Ann-Kathrin eine Weinflasche dazu gelegt. Wertgeschätzt wird in Geretsried. Die Badmintonabteilung hatte die Jugend-Olympiateilnehmerin geehrt und beschenkt.

Ihr Heimspieldebüt gegen den SV Fun-Ball Dortelweil hatte dann doch eher einen versalzen Geschmack. Das 1. Herrendoppel ging in 4 Sätzen an den Gast und im Damendoppel mit Partnerin, Michelle Deschle, fielen die Standards schwer. „Aufschlag, Aufschlagannahme, nächster Schlag — da hat die Sicherheit gefehlt“, erklärt Ann-Kathrin, „die Spezialisierung auf die Einzeldisziplin bedeutet, dass in meinem Training das Doppelspiel nicht mehr vorkommt.“ 0:2 vor dem 2. Herrendoppel. Nach 2:0-Satzführung für Geretsried gibt verletzungsbedingt Dortelweil das Spiel ab. Ergebnis: 1:2 und Mark Brady kämpft im 1. Einzel gegen den immer wieder mit dem Smash punktenden Gegenspieler. Mark lässt diesen harten Schlag zu oft zu, wünscht sich eine Lösung, die er aber in diesem Spiel nicht findet, nicht umsetzen kann. Beim 1:3-Spielstand schwindet nicht die Hoffnung, aber das Gefühl gut gespielt und gar keinen Punkt gewinnen zu können wird größer.

Die junge 17-jährige Spöri gewinnt ohne Satzverlust ihr Dameneinzel. Der Presse erklärt sie nach dem Match die taktischen Marschrouten so: „Ich bin eine Vier-Ecken-Spielerin, um nicht nur mit langen Rallys zu punkten, gibt es mehr und mehr Finten in den Schlägen von mir und nach einem speziellen Muster attackiere ich den ersten Ball mit einem harten Smash.“

Als ob Noah Gnalian Kenntnis von dieser Aussage gehabt hätte, wuchtet er im Parallelspiel zum 9:6, 10:6 und 11:6 mit jeweils drei sehr harten Smashs den Federball nach unten. Neuer Spielstand 3:3 vor dem Abschlussmatch im Mixed. Es gibt diese Momente in denen man glaubt: „Man kann nicht verlieren“, Michelle Deschle und Partner Samu Gnalian fühlten es sehr ähnlich. Als Samu im vierten Satz einen Cross-Unterhandschlag unerreichbar platzierte. „Die Gegner waren voll im Flow, die bekommen eigentlich jeden Ball“, beschrieb Michelle die Spielsituation, „und bei diesem Cross-Hammer erstarrten sie völlig.“

Der TuS gewinnt 4:3, er verlässt den Platz am Tabellenende. Coach Niesner: „Wir sind alle happy. Das war ein Bonbon für uns.“ 100 Zuschauer feuerten an und freuten sich mit über den Erfolg. „Wir werden weiter gegen den Abstieg spielen, sind jetzt Vorletzter, aber diesen Sonntag kann uns keiner mehr nehmen“, wirkte der Teamorganisator Sascha Gnalian euphorisch und besonnen zu gleich. Er wünschte Ann-Kathrin eine gute Reise und guten Appetit. Ab Donnerstag wird sie zur Jugend-WM nach Toronto in Kanada aufbrechen. Im Gepäck viel Dankbarkeit aus Geretsried.

Text: Uwe Eckhoff

Badminton: Bundesliga am Wochenende in Geretsried

Der Zweitligist in der Badminton Bundesliga Süd, der TuS Geretsried, empfängt am Sonntag die Mannschaft des Fun-Ball Dortelweil II. “Diese Begegnung ist richtungsweisend. Wenn wir nicht einen Punkt holen, wird es extrem schwer an den unteren Mannschaften dran zu bleiben“, schätzt Mannschaftskapitän Noah Gnalian die Begegnungsschwere ein. Der TuS Geretsried wird in Bestbesetzung antreten und mit Hilfe des Geretsrieder begeisterungsfähigen Publikums versuchen diesen Punkt zu gewinnen. Ann-Kathrin Spöri verstärkt nach dreiwöchiger Jugend-Olympiateilnahme in Argentinien ihren Heimatverein. „Wir wollen sie nicht nur vor dem Spiel ehren, sondern wollen auch nach dem Spiel  ihr zum Gewinn gratulieren“, hofft Teamorganisator Sascha Gnalian. Ihre beiden bisher einzigen Spiele in der Saison, die Ann-Kathrin für Geretsried absolvieren konnte, hat Ann-Kathrin gewonnen. Beim Auswärtsspiel in Jena. Jetzt endlich gibt es das Heimspieldebüt von ihr. „Mein Kalender ist ordentlich gefüllt, mit tollen Turnieren, aber dieses Spielen zu Hause bleibt für mich besonders“, wird sie noch einmal emotional vor dem Heimspiel. Die Begegnung findet in der Sporthalle der Mittelschule, Adalbert-Stifter-Str. 18 am Sonntag, den 28.10.2018, um 12.30, statt.

Text: Uwe Eckhoff

Badminton: Auf nach Buenos Aires

„Auf nach Argentinien zur Jugend-Olympiade in Buenos Aires“, hieß es drei Wochen lang für die 17-jährige Geretsriederin, Ann-Kathrin Spöri. Als sie die Qualifikation endlich sportlich erreicht hatte, gab es eine weitere Hürde. Der DOSB meldet nur 75 deutsche Sportler. Ann-Kathrin war dabei.

Es wurde in Gruppen gespielt und die Auslosung ergab, dass sie gegen die Favoritin spielen musste. „Im ersten Spiel war ich noch sehr nervös, hab mich aber ins Spiel gekämpft. 19:21, 21:9, 21:13 gegen die Schwedin Ashwati Pillai. Im zweiten Spiel, gegen eine Indonesierin, ist es mir nicht gelungen ins Spiel zu kommen. Habe alles gegeben, es ist mir aber trotzdem nicht gelungen“, erklärte Spöri. „Gegen die spätere Olympiasiegerin, Jin Wie Goh aus Malaysia, war ich erstmal völlig überfordert, aber im zweiten Satz habe ich echt gut gespielt und gewonnen, und im dritten bis 9:11 gut mitgehalten. Doch am Ende war sie halt trotzdem noch stärker. Bin echt zufrieden mit meiner Leistung.“ Die Olympischen  Jugendathleten bleiben alle drei Wochen bei den Spielen, das ist festgelegt. Anreisen nur zum Wettkampftag und sofortiges Abreisen ist nicht erlaubt. „Mir kam es auch nicht so lang vor. Wir haben uns die anderen Wettkämpfe und die Stadt angeschaut. Es war ein wunderschönes Erlebnis.“

Ann-Kathrin startete auch im Teamwettbewerb: „Der Teamwettbewerb wurde so das erste Mal gespielt. Partner aus unterschiedlichen Nationen: Moldawien, Nepal, Indonesien wurden in ein Team gelost. Gespielt wurde bis 110 Punkten, das war sehr ungewöhnlich. Auch die Reihenfolge war gelost. Spielte zu Anfang eine starke Spielerin war dein Team vorn sonst hieß es aufholen. Durch die Losungen war alles möglich. Unser Team war im Viertelfinale. Die nächsten Olympischen Jugendspiele sind im Senegal. Drücke allen die Daumen, die dabei sein wollen. Meine Vorfreude gilt dem nächsten Heimspiel meines Vereins, dem TuS Geretsried.“

Text: Uwe Eckhoff, Foto: BBV